Thomas M. Ruthemann

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Sweet Charles Sherrell

Schon 1968 hatte er mit Funkmeister James Brown zusammen „"Say It Loud - I'm Black and I'm Proud“ veröffentlicht, gelernt hat er den Bass zusammen mit seinem Freund Jimi Hendrix und seine späten Erfolge feierte er mit dem J.B’s-Bandkollegen Maceo Parker. Genug Grund also, um für die hannoversche Schwarzmusikgemeinde an diesem Mittwochabend einen Feiertag mit eben diesem Sweet Charles Sherrell auszurufen.
Und es ist zudem ein würdiger Auftakt für die neue Livemusik-Reihe „Soulpower“ im Palo Palo, die einmal im Monat herausragende Funk- und Soulkünstler in den Raschplatz-Klub bringen soll. Als hiesige Begleitband fungiert der eigentlich eher als jazzorientiert bekannte Screen Club um David Milzow und Hakan Türközü, die sich für diese Abende mit ordentlich Zusatzpersonal verstärken.
Das ungewohnte Material wurde aber mit Bravour gespielt, je länger der Abend dauerte, desto befreiter klang die Band – Sherrell hängte sich ab und zu den Bass um, machte sonst den Entertainer und Sänger und so wurde aus Standardstücken wie „Sex Machine“ gar doch noch ein bisschen was herausgekitzelt. Die Fans im prall gefüllten Palo Palo wussten es jedenfalls zu goutieren und amüsierten bis nach Mitternacht auf Teufel-komm-raus. Was sicher erlaubt ist.

Zusätzliche Informationen

  • Datum: 04.02.2004
  • Ort: Palo Palo
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